Mitte Jänner ging unsere Workshopreihe „Resiliente Teams erfolgreich führen“ zu Ende. Zwei Gruppen nahmen parallel daran teil. Politische Führungskräfte und Führungskräfte aus der Verwaltung beschäftigten sich gemeinsam mit der Frage, wie gute Führung auch in herausfordernden Zeiten gelingen kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Die Veranstaltungen fanden in Bruck an der Leitha, Leopoldsdorf bei Wien und in Hainburg an der Donau statt.
In drei Halbtagesworkshops pro Gruppe stand der Austausch im Mittelpunkt. Praxisnahe Impulse, Zeit zur Reflexion und Gespräche auf Augenhöhe schufen einen Rahmen, in dem Lernen und Weiterentwicklung gut möglich waren.
Inhalte der Workshopreihe
Zu Beginn ging es um die eigene Rolle als Führungskraft. Die Teilnehmenden nahmen sich bewusst Zeit, um zu reflektieren, welcher Führungsstil zu ihnen passt. Themen wie Selbstfürsorge, persönliche Muster, unterschiedliche Führungsstile und das Hirtenprinzip unterstützten dabei, das eigene Handeln aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Im zweiten Modul stand die Motivation der Mitarbeitenden im Fokus. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, was Menschen im Arbeitsalltag wirklich brauchen, wie viel Klarheit Orientierung gibt und wo Freiräume sinnvoll sind. Ein zentrales Thema war auch, wie Wertschätzung sichtbar und spürbar werden kann.
Das dritte Modul war sehr praxisnah gestaltet. Es ging um den Umgang mit Konflikten, um schwierige Gespräche und um Reibung im Team. Die Teilnehmenden arbeiteten daran, wie sie solche Situationen erkennen und begleiten können, ohne dass Konflikte eskalieren oder unausgesprochen bleiben.
Rückmeldungen der Teilnehmenden
Der Austausch wurde von den Teilnehmenden als besonders wertvoll erlebt. Die kleine Gruppengröße wurde positiv hervorgehoben. Sie ermöglichte ein offenes, kollegiales Miteinander und echte Gespräche. So entstand ein vertrauensvoller Rahmen, in dem Erfahrungen geteilt und neue Sichtweisen entwickelt werden konnten.
Ausblick
Eine Rückmeldung beinhaltete den Wunsch nach einem Follow up, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder zusammenzukommen. Dabei soll gemeinsam darauf geschaut werden, was sich im Führungsalltag bewährt hat, was in Erinnerung geblieben ist und wo noch Unterstützung hilfreich wäre. Dieser Wunsch passt gut zur Grundidee der Workshopreihe. Resilienz entsteht nicht in einem einzelnen Termin. Sie wächst vor allem dann, wenn man dranbleibt.