Bunte Lichter, Partymusik im Hintergrund. Das Herzstück des Petznek hat sich in eine Partylocation verwandelt. Die Gäste treffen ein und bekommen an der Schwelle ein Leuchtband.
Die Festkultur stand im Fokus. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Über Sucht reden, Rauch vermeiden“ fand ein buntes Event zum Thema Festkultur statt. Gefeiert wurde schon immer, doch im Laufe der Zeit hat sich vieles verändert. Eski aus dem Jugendteam von Römerland Carnuntum berichtete von den Erfahrungen in der Anlaufstelle und davon, wie gemeinsam mit Jugendlichen Feste veranstaltet werden.
Dominik Pschill, auch bekannt als DJ Mido, erzählte von seinen Erfahrungen als Party DJ und Veranstalter. Die Festkultur habe sich verändert, auch Standort und Uhrzeit spielen eine wichtige Rolle. Es zeigt sich ein Trend, dass junge Leute das Feiern untertags bevorzugen und das oft alkoholfrei.
Onur von der Jugendinfo NÖ bestätigte diese Entwicklungen. Er sprach über Zertifizierungen von Festen und darüber, dass sich auch die Werbung für Partys verändern sollte, weg von Spritzeraktionen und hin zu Angeboten, die Feste auch für Autofahrerinnen und Autofahrer attraktiv machen. Oftmals sind alkoholfreie Getränke teurer als jene mit Alkohol. Veranstalter könnten hier mit günstigen Alternativen wie einem Soda Holunder gegensteuern.
Auch Checkpoint macht unter anderem Event und Partywork als Teil der Suchtprävention. Damit setzen sie ein niederschwelliges Angebot auf Veranstaltungen und bieten eine Anlaufstelle für Jugendliche. Veranstalter können dieses Angebot kostenfrei buchen.
Nach den Fachinputs gab es Raum für Austausch und Genuss bei alkoholfreien Cocktails.
Sicheres Feiern kann stattfinden. Auch der Genuss von Alkohol kann Teil davon sein. Doch wie funktioniert Genuss mit legalen Drogen? Die nächste Veranstaltung wird sich genau diesem Thema widmen. Sie findet am 21. April um 18.30 Uhr statt, weitere Infos folgen in Kürze.
Teil der Jugendarbeit von Römerland Carnuntum ist es außerdem, Festkultur und sicheres Feiern mit Jugendlichen in den Anlaufstellen zu thematisieren und Reflexionsräume zu eröffnen.